von Brianna Halstied, Medienkoordinatorin
Angesichts der globalen Pandemie ist der Zugang zu persönlicher Schutzausrüstung (PSA) in vielen Teilen des Landes stark eingeschränkt. Einige Gesundheitseinrichtungen haben Schwierigkeiten, ihre Mitarbeiter ausreichend mit Material zu versorgen. Masken, Handschuhe, Desinfektionsmittel und andere Artikel, die eigentlich für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen selbstverständlich sein sollten, sind schwer zu beschaffen. Pflegekräfte im ambulanten Pflegedienst mussten Hunderte von Dollar aus eigener Tasche für die benötigte Ausrüstung bezahlen, um sich und ihre Patienten zu schützen. Selbst in Oakland mussten Krankenschwestern Plastikmüllsäcke als Ersatz für Schutzausrüstung verwenden. Landesweit sahen sich viele Beschäftigte im Gesundheitswesen gezwungen, in den sozialen Medien unter dem Hashtag #GetMePPE um PSA zu bitten.
Hospice East Bay konnte dieses Problem dank seiner sorgfältigen Vorbereitung und des engagierten Einsatzes seines Führungsteams, insbesondere der Leiterin des Bruns House, Laura Bakar, vermeiden. Als stationäre Einrichtung für Patienten, deren Symptome eine 24-Stunden-Betreuung erfordern, galten im Bruns House bereits strenge Sicherheitsvorkehrungen. Während andere Mitarbeiter der Einrichtung mit der Angst vor einer COVID-19-Infektion und der Sorge um den Schutz ihrer Patienten zu kämpfen hatten, fühlte sich Sozialarbeiterin Elizabeth Simmons dank Lauras Einsatz im Bruns House nie unsicher.
Von Beginn der Pandemie an mussten Elizabeth und die anderen Mitarbeiter von Bruns House vor Betreten des Gebäudes ihre Temperatur messen. Frische Handschuhe, Desinfektionsmittel und mehrere Masken standen ihnen ebenfalls täglich zur Verfügung. „Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt nicht sicher gefühlt“, erklärte Elizabeth.
Laut Laura war Hospice East Bay von Anfang an mit ausreichend Schutzausrüstung für die Mitarbeiter ausgestattet, um diese zunächst eine Weile zu versorgen. Mit der Verlängerung der Pandemie und der Ausgangsbeschränkungen stieg der Bedarf an Schutzausrüstung jedoch, und einige Artikel wurden schwer zu beschaffen. „Es war generell schwierig, Kittel, Handschuhe, normale Gesichtsmasken, FFP95-Masken und Reinigungsmittel zu bekommen. April und Mai waren definitiv die schwierigsten Monate.“ Das Leitungsteam von Hospice East Bay mobilisierte zahlreiche Kontakte und Ressourcen, um die benötigten Materialien zu beschaffen. Hospice East Bay erhielt außerdem viele Spenden von Stoffmasken und Handschuhen von Familien und Freiwilligen, die früher Angehörige in unserer Obhut hatten.
Hospice East Bay plant auch für die Zukunft und hat sich zum Ziel gesetzt, einen 30-Tage-Vorrat an Schutzausrüstung anzulegen. So sind sie im Falle eines erneuten Versorgungsengpasses mindestens einen Monat im Voraus gerüstet. Diese Art von vorausschauender Planung hat dazu beigetragen, dass Mitarbeiter wie Elizabeth Simmons und unsere Patienten während der gesamten Krise geschützt waren. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich alles Notwendige zur Hand haben werde, wenn ich es brauche“, sagt Elizabeth.
Wir wünschen uns, dass mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen im ganzen Land dasselbe empfinden könnten, wenn sie jeden Tag zur Arbeit gehen und sich um die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft kümmern.
